Vorträge & Veröffentlichungen

15.12.2010 - Rechtsanwalt Dr. Rudolph untersucht in seinem Aufsatz "Die unbekannten Nutzungsarten im Wandel der Zeit Ein Beitrag zur Entwicklung der unbekannten Nutzungsarten in Gesetzgebung und Rechtsprechung" (ZGE 2010, S. 453-471) die Entwicklung der ,,unbekannten Nutzungsarten“ in Gesetzgebung und Rechtsprechung. Dabei zeigt sich, dass der Begriff der unbekannten Nutzungsarten erst durch § 31 Abs. 4 des Urheberrechtsgesetzes von 1965 eingeführt wurde; vorher ist dieser Begriff in Gesetzgebung und Rechtsprechung nicht verwendet worden.

Rückblickend erweist sich § 31 Abs. 4 UrhG a. F. als gesetzliche Fixierung einer damals beinahe vierzigjährigen höchstrichterlichen Rechtsprechung des RG und des BGH: Bereits seit Mitte der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts hatte sich das RG mit Fallkonstellationen, in denen es um unbekannte Nutzungsarten ging, zu befassen und eine Übertragung von Rechten an unbekannten Nutzungsarten nur unter sehr engen Voraussetzungen zugelassen. Der Beitrag zeigt das dogmatische Fundament der höchstrichterlichen Rechtsprechung auf und analysiert die seit 2008 geltende Neuregelung der unbekannten Nutzungsarten in diesem Licht. Enden wird der Beitrag mit einigen Schlussfolgerungen aus den gefundenen Ergebnissen im Hinblick auf die Reformbestrebungen des 3. Korbs, namentlich im Hinblick auf die Frage, ob es angezeigt ist, zugunsten des Kreises der Urheber von Filmproduktionen - entgegen der geltenden Rechtslage - ein Widerrufsrecht einzuführen und im Hinblick auf eine erwogene Regelung zu sog. verwaisten Werken.

15.04.2010 - Rechtsanwalt Dr. Rudolph untersucht in einem Aufsatz mit dem Titel „E-Mails als Marketinginstrument im Rahmen neuer Geschäftskontakte - eine Bestandsaufnahme im Lichte der UWG-Novelle 2008 und der Datenschutz-Novelle 2009“ (CR 2010, S. 257ff.) unter welchen lauterkeits- und datenschutzrechtlichen Vorgaben der Einsatz von Werbe-Mails als Marketinginstrument im Nachgang zu neuen Geschäftskontakten zulässig ist.

24.02.2014 - In seinem Vortrag "Ihre Sportart in bewegten Bildern - Rechtlicher Rahmen" beim Seminar an der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zeigte Herr Dr. Frey den teilnehmenden Vereins- und Verbandsvertretern auf, welche Rechtspositionen bei bewegten Bildern begründet und wie diese verwertet werden. Dabei ging er insbesondere auf die mediale Vermarktung von Veranstaltungen und den sog. "33er-Vertrag" ein.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok