Digital is Key.

IT-Recht und Digitalisierung

Der Einsatz von Informations (IT) -technologien hat die Wirtschaft massiv umgewälzt. Nahezu alle Branchen und Geschäftsbereiche sind erfasst. Die Digitalisierung führt zu disruptiven Veränderungen bei Produkten, Dienstleistungen, Prozessen, Märkten und immer auch der Organisation und Kultur von Unternehmen. Für Unternehmen entstehen damit vielfältige rechtliche Herausforderungen, die es beim Einsatz neuer Technologien bzw. Künstlicher Intelligenz (KI) entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bewältigen gilt.

Digitale Technologien und KI sind Markt- und Wettbewerbstreiber

Die digitale Transformation wird dabei entscheidend von Cloud-Computing, Big Data, dem Internet der Dinge (IOT) und dem zunehmenden Einsatz von KI und damit dem maschinellen Lernen vorangetrieben. Es entstehen nicht nur neue, datenbasierte Geschäftsmodelle, sondern branchenübergreifend kann die Servicequalität, das Kundenerlebnis oder die Kundenbindung entscheidend verbessert, Kosten reduziert und die Effizienz kundenzentrierter und interner Geschäftsprozesse im Unternehmen gesteigert werden.

Cloud Computing ist heute bereits Standard in der IT und Grundlage weiterer innovativer Lösungen. Hierzu zählen z.B. IOT-Anwendungsfälle wie Industrie 4.0, Connected Car, Smart Energy, Smart City oder Smart Transport. Sie alle beruhen auf neuen Technologien, mit deren Hilfe große Datenmengen gespeichert, verarbeitet und ausgewertet werden.

Sie setzen Unternehmen in die Lage, über personenbezogene Profile neue Einblicke in potenzielle Interessenten und Kunden, ihr Risikopotenzial oder ihr Kaufverhalten zu gewinnen. Das Interesse an Big Data ist groß. Das gilt nicht nur für Unternehmen mit datenbasierten Geschäftsmodellen, sondern zunehmend für Banken, Finanzdienstleister, Versicherungen oder Energieversorger.

Der Einsatz der neuen Technologien bzw. von KI steht daher auf der Agenda vieler Unternehmen, die ihre Produktion steigern und sich Wettbewerbsvorteile verschaffen wollen. Auch klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) können sich dem

„Digitalisierungsdruck“ nicht entziehen, wenn sie nicht Marktanteile, Margen oder ihre Stellung in der Wertschöpfungskette verlieren wollen. Denn immer neue Player drängen mit IT-basierten Geschäftsmodellen, Dienstleistungen und Produkten auf den Markt oder greifen traditionelle Marktteilnehmer an.

Digitalisierung beflügelt Wachstum im E-Commerce

Durch die Digitalisierung hat sich E-Commerce in einen boomenden Milliardenmarkt mit zweistelligen Zuwachsraten gewandelt. Verbraucher und Geschäftskunden bestellen Produkte und Dienstleistungen zunehmend im Internet. Damit nimmt auch die Zahl an Projekten im E-Commerce kontinuierlich zu: E-Shops müssen erstellt und optimiert, die Performance gemessen, Shop-Software für mobile Endgeräte angepasst oder vertrauenswürdige e-Payment Systeme integriert werden. Das Suchmaschinenmarketing oder die Nutzung sozialer Netzwerke zur Kundenansprache sind zum Standard geworden.

Um sich als Online-Händler Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, sind bedarfs- und bedürfnisgerechte Angebote wichtig, die Kunden zu binden. Daten haben also auch im eCommerce höchste Relevanz, um in einem sich internationalisierenden und hart umkämpften Markt zu bestehen.

Zunehmender Digitalisierungsgrad steigert Beratungsbedarf in Unternehmen

Digitale Kompetenzen im Unternehmen sind damit entscheidender Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor. Großunternehmen wie KMU oder Start-ups müssen sich neben den technischen auf die wachsenden rechtlichen Herausforderungen der digitalen Transformation einstellen und Maßnahmen zur Minimierung rechtlicher Risiken - vor allem im Umgang mit sensiblen Daten - ergreifen. Drängende Fragen kommen daher vor allem aus den Bereichen des Datenschutzes und der Datensicherheit (link Datenrecht), dem Schutz von Urheberrechten (link UrhRe und Verwertungsgesellschaften) oder der Haftung (link zum Medien- und Werberecht) in einer vernetzten Welt.

Um sich im hart umkämpften Online-Handel Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, ist ein steter Abgleich mit nationalen und internationalen Vorgaben aus online-spezifischer Regulierung und klassischen Rechtsmaterien, wie z.B. dem Zivilrecht wichtig. Auch der Verbraucherschutz stellt eine besondere Herausforderung dar.

Wir unterstützen Sie in allen rechtlichen Belangen, bei der Umsetzung Ihrer digitalen Geschäftsstrategie, von der Entwicklung und Lizenzierung von Software bis hin zu internationalen IT-Asset-Deals. Wir begleiten Sie vom Business Plan bis hin zur Marktreife Ihres Produktes, beraten Sie über rechtliche wie regulatorische Anforderungen Ihres Geschäftsmodells, über die Möglichkeiten von Werbung oder Marketing, die Vernetzung und Verlinkung von Inhalten oder den rechtmäßigen Umgang mit personenbezogenen Daten im digitalen Umfeld – im nationalen wie im grenzüberschreitenden rechtlichen Kontext.

Die Beratung im E-Commerce umfasst die rechtliche Ausgestaltung ihres Online-Vertriebs bzw. -Marktplatzes, die Gestaltung von AGBs, Informations- und Impressumspflichten, Vertriebskooperationen oder die Rechtsdurchsetzung im Falle von Wettbewerbsverstößen oder unlauteren Geschäftspraktiken. Ebenso verhandeln und gestalten wir für Sie die notwendigen Verträge, wie z. B. Softwareverträge, Verträge über IT-Projekte, Outsourcing etc. Vertrauen Sie auf unsere rechtliche Expertise und unser wirtschaftliches wie technisches Know-How.

Unsere Mandanten sind Unternehmen der ITK-Branche (d. h. Telekommunikationsunternehmen, Kabelnetzbetreiber als auch Anbieter von Online-Diensten, Plattformbetreiber, Software-Entwickler). Außerdem beraten wir große und mittelständische Unternehmen, die nicht aus dem klassischen ITK- Bereich stammen, ihre Geschäftsaktivitäten ab er zunehmend digital ausrichten. Zu ihnen gehören Serviceanbieter, Vertriebsunternehmen (Robotics), Bibliotheksdienstleister, Geräte- und Beleuchtungshersteller. Auch Branchenverbände setzen auf unser rechtliches Know-how.

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