Journal

Neues aus dem Recht

Status Quo
Der EuGH hat entschieden, dass ein Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets die Möglichkeit der Barzahlung aus Gründen des öffetnlichen Interesses beschränken kann. Insbesondere können mit der Barzahlung verbundene unagemessene Kosten für die Verwaltung ein solches Interesse begründen.
Status Quo
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Nutzung des Bildnisses und des Namens eines prominenten Schauspielers zur Bebilderung des "Urlaubslottos" einer Sonntagszeitung einen rechtswidrigen Eingriff in den vermögensrechtlichen Bestandteil seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellt.
Status Quo
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Januar 2021 - I ZR 120/19 entschieden, dass die Nutzung des Bildes eines Prominenten als "Clickbait" ("Klickköder") für einen redaktionellen Beitrag ohne Bezug zu dem Prominenten in dessen Recht am eigenen Bild eingreift und das Presseunternehmen zur Zahlung einer fiktiven Lizenzgebühr an den Prominenten verpflichtet.
Status Quo
Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, mehr Rechtssicherheit bei Werbung durch Influencer und Blogger sowie mehr Transparenz bei Verbraucherbewertungen und Rankings im Online-Handel zu schaffen.
Status Quo
Der Computerspielentwickler Valve und fünf weitere Verleger von Videospielen haben laut EU-Kommission mit Geoblocking-Praktiken gegen EU-Kartellrecht verstoßen. Nun sollen die Unternehmen eine Strafe in Höhe von 7,8 Millionen Euro zahlen.
Status Quo
Beide Gremien begrüßen in ihrer Stellungnahme den Entwurf über die Standardvertragsklauseln, fordern aber weitere Klarstellungen in ihren Änderungsanträgen.