Seit dem 12. September 2025 gilt der EU Data Act (DA) und markiert einen Wendepunkt für den europäischen Datenmarkt. Das Gesetz betrifft nahezu alle Branchen – von der Medizintechnik über die Automobilindustrie bis hin zu klassischen Haushaltsgeräten. Da der Data Act als horizontale Regulierung branchenübergreifend zur Anwendung kommt, stehen Unternehmen nun vor der dringenden Herausforderung, die weitreichenden Vorgaben zu Datenzugang und -weitergabe rechtssicher umzusetzen. Die zentrale Frage, ob ein Gerät als „vernetztes Produkt“ einzustufen ist, entscheidet dabei über massive rechtliche Pflichten und drohende Bußgelder von bis zu 2 % des Jahresumsatzes.
In unserem aktuellen STATUS QUO beleuchten wir das juristische „Definitions-Wirrwarr“ um den Begriff des vernetzten Produkts und erklären, warum nach aktuellem Verständnis sogar Smartphones und Tablets unter diese Definition fallen. Erfahren Sie außerdem an praktischen Beispielen, wie der Data Act das wirtschaftliche Potenzial von Daten in der EU neu entfesseln soll und welche Schritte für Unternehmen jetzt entscheidend sind, um empfindliche Sanktionen zu vermeiden.
Eine ausführliche Analyse der Thematik durch Autoren unsere Sozietät finden Sie außerdem in der Dezember-Ausgabe der Multimedia und Recht: s. Rudolph, Matthias / Schlingmann, Sebastian, MMR 2025, 945.
Den Status Quo finden sie hier: